Tarifvertrag groß und außenhandel hessen vermögenswirksame leistungen

Laut einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Jahr 2000 boten 64 % der Unternehmen im Banken- und Versicherungssektor den Tarifvertragsversicherten jährliche Boni oder Pauschalzahlungen an (siehe Oechsler 2003). Weitere 42% zahlten Boni, die an die individuelle Leistung gekoppelt waren. Interessanterweise wurden Bewertungssysteme, die auf der Verwaltung nach Zielen basieren, hauptsächlich in Bezug auf Arbeitnehmer verwendet, deren Arbeitsverträge nicht tarifvertraglich geregelt waren. Rund 43 % der befragten Unternehmen wandten solche Bewertungssysteme auf nicht erfasste Arbeitnehmer an. Nur 19 % der Unternehmen waren an den versicherten Arbeitnehmern beteiligt. Mehrarbeitgeber-Tarifverträge betreffen im Allgemeinen keine Bonussysteme oder Bewertungssysteme, die auf der Individuellen- oder Konzernleistung basieren. In ausgewählten Dienstleistungsbranchen wie dem Geschäftsbankensektor und dem genossenschaftlichen Bankensektor können bis zu 8 % des individuellen Jahresgehalts auf individuelle oder gruppenbasierte Kriterien (DE0608029I) angewiesen sein. Darüber hinaus ermöglicht eine Vereinbarung (die sogenannte Phoenix-Vereinbarung, DE0604029I) zwischen dem Arbeitgeberverband der metallverarbeitenden Industrie in Ostdeutschland (Ostmetall) und der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) eine Erhöhung des Grundlohns um bis zu 20 % je nach Leistung des einzelnen Arbeitnehmers. Im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bank-/Versicherungswesen gelten Mehr-Arbeitgeber-Tarifverträge (siehe Tabelle 3 unten). Mit seiner zentralen Position in Europa ist Deutschland ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.

Dies spiegelt sich in den dichten und modernen Verkehrsnetzen wider. Das ausgedehnte Autobahnnetz, das weltweit an dritter Stelle in seiner Gesamtlänge steht und auf den meisten Strecken keine pauschalen Geschwindigkeitsbegrenzungen aufweist. [112] Im Jahr 2010 entfielen nur 0,9 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf die Land-, Forst- und Bergbauwirtschaft und beschäftigten nur 2,4 % der Bevölkerung,[67] gegenüber 4 % im Jahr 1991. Die Landwirtschaft ist äußerst produktiv, und Deutschland ist in der Lage, 90 % seines Ernährungsbedarfs mit der heimischen Produktion zu decken.